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Geschichtlicher Hintergrund
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In der Nähe des heutigen Göttiner Ortsteils Grone lag die "urb, quae Grona dicitur", die Pfalz Grona. In ihr wurde
915 Heinrich, Herzog von Sachsen von dem ostfränkischen König Konrad gelagert. Konrad brach die Belagerung vorzeitig
ab, weil - nach einer sagenhaften Überlieferung - ein Freund Heinrichs, Thietmar, den fränkischen Unterhändler die
bervorstehende Ankunft seiner Entsatztruppen vortäuschte. Durch seine Misserfolge entmutigt, designierte Konrad seinen
Gegner später für die Königswahl. So wurde Heinrich I. (919-935) zum König gewählt, er war der erste Sachse unter den deutschen
Königen. Den Kaisertitel nahm er nicht an. |
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Mit ihm wurde die liudolfinische Burg zur königlichen Pfalz Grona erhoben und hat, besonders unter Heinrich II. glänzende Tage
erlebt. 1012 fand hier die erste Investur und Weihe von Waltard zum Erzbischof von Magdeburg, 1022, die von Godehard zum
Bischof von Hildesheim statt. In anderen Jahren tagten hier Reichsversammlungen. |
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Nachgewiesen sind Aufenthalte von Otto I., Otto II. und Otto III. Für Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde war Grone ein
beliebter Aufenthaltsort. Hierher zog er sich im Sommer 1024 schwer erkrankt zurück, wo er am 13. Juli desselben Jahres verstarb.
Die Pfalz, die in den Kämpfen zwischen Heinrich dem Löwen und der Reichsgewalt zerstört worden war, wurde Anfang der 13. Jahrhunderts
als Burg wieder aufgebaut, wurde aber von den Bürgern der Stadt Göttingen 1294 zerstört. Das Pfalzgelände und die dazu gehörenen
Ländereien kamen 1371/72 an die Stadt Göttingen, der Ort Grone blieb selbständig.
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Auf diese Herkunft beziehen sich die Groner Kriegsknappen, die sich als Reenactment Gruppe verstehen. Sie bestehen aus einer Gruppe
von 34 Personen, die eine umherziehende Söldnergruppe Mitte des 13. Jahrhundert darstellen. |
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Quelle: www.wikipedia.de
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